Leistungen

In der Fallsupervision und Fallberatung biete ich Ihnen Raum, komplexe berufliche Fallkonstellationen strukturiert zu betrachten, Ihre fachlichen Einschätzungen zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Ziel ist, Ihre fachliche Urteilsfähigkeit zu stärken und mehr Sicherheit für Ihr Handeln zu gewinnen.

Im Mittelpunkt stehen der Fall, die beteiligten Akteure, institutionelle Rahmenbedingungen sowie Ihre eigenen fachlichen Einschätzungen und Entscheidungen. Unterschiedliche Perspektiven helfen dabei, Dynamiken und Zusammenhänge besser zu verstehen.

Auch Fragen Ihrer professionellen Haltung, des Umgangs mit Nähe und Distanz sowie ethische und fachliche Spannungsfelder können in der Fallsupervision Thema sein.

Mit diesem Format richte ich mich an Fachkräfte, die in Arbeitsfeldern tätig sind, in denen Unterstützung, Kontrolle und Entscheidungsmacht gleichzeitig wirksam werden.
Insbesondere dort, wo professionelle Beziehungen unter komplexen institutionellen Rahmenbedingungen gestaltet und fachliche Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen getroffen werden – etwa in sozialen, justiziellen, behördlichen oder sicherheitsrelevanten Arbeitsfeldern.

  • Fallverläufe sind unklar, festgefahren oder fachlich schwer einzuordnen.
  • Unterschiedliche Einschätzungen, Erwartungen oder Aufträge treffen aufeinander.
  • Unterschiedliche fachliche, rechtliche oder institutionelle Anforderungen erschweren eine eindeutige Entscheidung.
  • Der Umgang mit KlientInnen, MandantInnen oder Inhaftierten stellt vor fachliche Herausforderungen.
  • Entscheidungen müssen trotz Unsicherheit, Risiko oder unklarer Folgen getroffen werden.
  • Fälle binden emotional stark, verunsichern oder beeinflussen das eigene Handeln.
  • Fragen von Gefährdung, Risiko, Kontrolle oder Veränderung sind schwer einzuschätzen.

Als Kriminologin und Sozialarbeiterin/-pädagogin bringe ich zusätzlich Perspektiven auf Delinquenzverläufe, Veränderungsprozesse, Risiko- und Schutzfaktoren, Wechselwirkungen zwischen Institutionen und Biografien sowie Prozesse sozialer Zuschreibung in die Fallreflexion ein.
Dies kann insbesondere bei Fragen von Straffälligkeit und Resozialisierung, Risikoeinschätzung, Kontrolle, Rückfallprävention oder professioneller Entscheidungsfindung hilfreich sein.